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FreeCell kostenlos spielen

Alle Karten offen · vier Zellen · Nummern wie bei Windows

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Regeln, Rechentabelle und Strategie ↓

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FreeCell im Browser, ohne Konto

Oben liegt eine Partie FreeCell bereit. Alle 52 Karten sind von Beginn an offen, einen Talon gibt es nicht. Was Sie sehen, ist die ganze Aufgabe: Glück entscheidet nur über das Blatt, danach zählt die Planung.

Jede Partie trägt eine Nummer von 1 bis 1 000 000. Sie entsprechen den Nummern des klassischen Windows-FreeCell: Wer eine Nummer von früher kennt, tippt sie unter Optionen ein und bekommt dasselbe Blatt. Konto, Download und Werbung gibt es nicht.

  1. Karte antippen: Sie wandert auf das beste erlaubte Ziel, zuerst auf einen Ablagestapel.
  2. Oder ziehen: auch ganze Folgen, sofern Zellen und leere Spalten reichen.
  3. Zurück, wenn es klemmt: Schritt für Schritt mit U oder Strg+Z.

Regeln

Aufbau und erlaubte Züge

Aufbau: Acht Spalten, vier mit sieben und vier mit sechs offenen Karten. Oben links liegen vier freie Zellen, oben rechts die vier Ablagestapel.

Ziel: Alle Karten wandern nach Farben getrennt vom Ass bis zum König auf die Ablagestapel.

In den Spalten legen Sie absteigend und abwechselnd rot und schwarz an: Herz Zehn passt auf Pik Bube, nicht auf Karo Bube. Eine Zelle nimmt genau eine Karte auf. Eine leere Spalte nimmt jede Karte auf.

Mehrere Karten wandern nur, wenn sie schon eine geordnete Folge bilden und genug Platz zum Zwischenlagern da ist. Die vollständigen Regeln stehen in den FreeCell-Regeln. Einmal auf einem Ablagestapel, bleibt eine Karte dort.

Ausgangslage beim FreeCell: vier freie Zellen links, vier Ablagestapel rechts, darunter acht offene Spalten
Die Ausgangslage: 52 offene Karten in acht Spalten.

Rechnen statt raten

Wie viele Karten dürfen auf einmal wandern?

Regelgemäß wird immer nur eine Karte bewegt; mehrere Karten gehen nur, weil man sie über Zellen und leere Spalten einzeln umlagert. Der Tisch rechnet das mit der bekannten Formel aus: (freie Zellen + 1) × 2leere Spalten. Ist das Ziel selbst eine leere Spalte, gilt nur die Hälfte, denn diese Spalte kann nicht zugleich Ablage sein.

Beispiel: Zwei Zellen sind frei, eine Spalte ist leer. Erlaubt sind (2 + 1) × 2 = 6 Karten. Mit nur einer leeren Zelle und ohne leere Spalte sind es 2 Karten: eine in die Zelle, eine direkt aufs Ziel. Deshalb ist eine volle Zellenreihe so teuer.

Größte erlaubte Folge, Ziel ist eine Spalte mit Karten
Freie ZellenKeine leere Spalte1 leere Spalte2 leere Spalten
451020
34816
23612
1248
0124

Ist das Ziel eine leere Spalte, halbieren Sie die Werte der Tabelle. Mit vier freien Zellen und der Zielspalte als einziger leeren Spalte passen also 5 Karten hinein (Tabelle: 10).

Strategie

So gewinnen Sie öfter

  • Erst die tiefen Karten suchen

    Bevor Sie den ersten Zug machen: Wo liegen Asse und Zweien, und was liegt darauf? Die Spalte, die sie am billigsten freigibt, räumen Sie zuerst.

  • Leere Spalte sparen

    Sie verdoppelt Ihre Reichweite. Füllen Sie sie lieber mit einer Folge als mit einer Einzelkarte, die auch in eine Zelle passt.

  • Zellen frei halten

    Jede belegte Zelle kostet Reichweite. Hohe Karten wie Könige gehören nur zur Not hinein, denn sie finden selten ein Ziel.

  • Folgen zusammenhalten

    Legen Sie Karten möglichst so an, dass lange geordnete Folgen entstehen. Eine Folge zieht als Block um, eine Streuung aus Einzelkarten braucht für jede Karte eine Zelle.

  • Nicht zu früh ablegen

    Eine hohe Karte auf dem Ablagestapel fehlt später als Unterlage für eine Folge, und zurückholen lässt sie sich nicht. Der Tisch legt nur sichere Karten selbst ab.

  • Mit Zurück experimentieren

    Spielen Sie eine Zugfolge durch, sehen Sie, was sie freilegt, und nehmen Sie sie bei Bedarf zurück. Tipp (Taste H) zeigt einen sinnvollen Zug.

Spiel-Nummern

Die Microsoft-Nummern und die Partie 11982

Das ursprüngliche FreeCell von Microsoft kannte 32 000 nummerierte Blätter; Windows XP erweiterte sie auf eine Million. Die englische Wikipedia nennt für die ersten 32 000 genau eine unlösbare Partie: die Nummer 11982. Entdeckt wurde das zwischen August 1994 und April 1995 in einem gemeinsamen Internet-Projekt, das jedes Blatt zu lösen versuchte.

Für die Nummern bis 1 000 000 ist uns keine geprüfte Liste bekannt; die englische Wikipedia spricht allgemein von weiteren unlösbaren Blättern in den Windows-Nummern, ohne sie zu nennen. Eine Partie, die auch nach längerem Probieren nicht aufgeht, ist also nicht automatisch Ihr Fehler.

Herkunft

Woher FreeCell kommt

Paul Alfille schrieb 1978 als Medizinstudent an der University of Illinois die erste Computerversion für das System PLATO. Microsoft liefert FreeCell nach Angabe der Wikipedia seit 1995 mit jeder Windows-Version aus. Wer gern mit offenen Karten plant, probiert auch Pyramide und Golf; als Einstieg in die Patiencen dient Klondike.

  • FreeCell, englische Wikipedia (Alfille, Formel für Folgen, Nummer 11982, Anteil lösbarer Blätter).
  • Microsoft FreeCell, englische Wikipedia (32 000 Nummern, Erweiterung auf eine Million, Suche nach unlösbaren Blättern).

Häufige Fragen

Ist jede FreeCell-Partie lösbar?

Fast jede. Von den 32 000 Nummern des ursprünglichen Microsoft-FreeCell ist nur die 11982 unlösbar, und bei zufälligen Blättern gelten laut englischer Wikipedia rund 99,999 % als lösbar. Ein verlorenes Spiel liegt also fast immer an der Zugfolge, nicht am Blatt.

Wie viele Karten darf ich auf einmal verschieben?

Bei vier freien Zellen und ohne leere Spalte fünf. Alle Fälle zeigt die Tabelle im Abschnitt „Wie viele Karten dürfen auf einmal wandern?“.

Darf ich in eine leere Spalte jede Karte legen?

Ja, anders als beim Klondike muss es kein König sein.

Legt der Tisch Karten von selbst ab?

Ja, aber nur sichere Karten, deren Ablage Ihnen keine Möglichkeit nimmt. Unter Optionen lässt sich das abschalten. Karten vom Ablagestapel zurück in die Spalten zu holen, ist an diesem Tisch nicht möglich.

Kann ich eine Partie noch einmal spielen?

Ja: Unter Optionen wählen Sie Gleiche Partie neu oder geben eine Nummer ein.

Warum ist ein Zug nicht erlaubt, obwohl die Folge stimmt?

Meist reichen die freien Zellen und leeren Spalten nicht für die Länge der Folge. Der Tisch lässt dann gar nicht erst zu, dass Sie die Folge aufnehmen.

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